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        • Die Schule beginnt nach den Sommerferien wieder. Für die Erstklässler der Grundschule Pfiffelbach

          war die Schuleinführung dieses Jahr eine besondere, sie erhielten ihre Zuckertüten in einem richtigen

          Zirkuszelt. Die zukünftigen Viertklässler zeigten in einem beeindruckenden Programm, was in einer

          Zirkuswelt alles so möglich ist, dass z.B. in ein leeres Buch die Buchstaben wieder hineingezaubert

          werden können und dass es dazu nicht nur Zauberer braucht. Figuren mit bunten Kostümen zogen sie

          in ihren Bann, verbreiteten eine magische Stimmung. Nachdem die frisch aufgenommenen Schüler

          ihre Zuckertüten sicherlich voller Erwartung ausgepackt haben, werden sie nun in ihren ersten zwei

          Schulwochen mit allen Schülern der Grundschule selbst in die Zirkuswelt hineinschnuppern und sich

          ebenfalls ausprobieren können, als Zauberer, Fakire, Seiltänzerin, Akrobaten, Jongleure und vieles

          mehr. Das wird für alle eine aufregende und vielleicht auch ein bisschen herausfordernde Zeit, doch

          auch eine Zeit, in der Freude und das Gefühl der Gemeinschaft eine wichtige Rolle spielen werden.

          Was kann einem Erstklässler Besseres widerfahren, als so ein Auftakt? Doch auch die Schüler, die das

          Zirkus - Programm an diesem Tag mit so viel Lebendigkeit und Hingabe vorführten, erinnerten sich

          möglicherweise dabei an einen anderen, auch besonderen Tag der letzten Schulwoche vor den

          Sommerferien, ein Zirkus und seine Menschen spielten da die Hauptrolle. An diesem Tag kam die

          vielfach ausgezeichnete Kinderbuchautorin Claudia Gliemann aus Karlsruhe leibhaftig in die

          Grundschule Pfiffelbach. Sie brachte ihr bekanntes Buch „Papas Seele hat Schnupfen“ und ihre Gitarre

          mit, lud die Schüler zu einer musikalische Lesereise ein. In jeder der acht Klassen herrschte beim

          Vorlesen eine von Stille und Spannung getragenen Atmosphäre, beim Singen und Bewegen worden

          die Schüler lebhafter, beim Gespräch über das Buch tauchten leichtere und ernstere Fragen auf. Die

          Autorin nahm sie sensibel auf, lud die Schüler ein, sich klarer zu werden, was ihre eigenen Stärken

          sind, mit wem sie sprechen können, was es dazu braucht und dass keiner allein bleiben muss.

          Verschiedene Gefühle wurden angesprochen, auch die, über die es sich nicht so einfach und gern

          reden lässt, Wut, Traurigkeit, Scham, Ratlosigkeit. Jeder Schüler hatte seinen eigenen Raum dafür,

          etwas zu sagen, auch zu schweigen und nur zuzuhören. Und am Ende hat doch jeder Schüler ein Blatt

          gemalt und dem anderen damit verraten bzw. erraten lassen, was er gern macht und wo er sich wohl

          fühlt. Jeder konnte ein Stück weit mit dem Mädchen Nele mitfühlen, deren Papa, ein starker

          Seilartist, auf den sie unendlich stolz ist, mit einem Mal krank wird, sich verändert, von einer großen

          Traurigkeit erfasst wird. Nele versteht es lange nicht, kann es sich nicht erklären, doch da gibt es

          Erwachsene, wie den „Dumme August, einen überaus schlauen Clown, der Nele einfühlsam erklärt,

          was mit ihrem Papa ist. Das ist für Nele eine große Hilfe. Dass die Schüler dieses einzigartige Projekt

          einer musikalischen Lesereise erleben konnten, verdanken sie der AOK plus Thüringen, die diese

          Veranstaltung Schulen zugänglich macht und allumfänglich finanziert. In der Geschäftsstelle Apolda

          konnten sich die Schulen Anfang Mai in einer Auftaktveranstaltung informieren.

          Und was kann nun den zukünftigen Viertklässlern, die heute bereits im Zirkus brillierten, auch

          Besseres widerfahren? Sie können dann, nach bevorstehenden zweiwöchigen Proben ihre „eigene

          Zirkusgeschichte darzubieten. Und vielleicht sind in ihren Gedanken auch Nele, ihr Papa und der

          gesamte Zirkus Miraconda aus dem Buch dabei. Sie, die frischen Erstklässler und die künftigen

          Schüler der zweiten und dritten Klasse haben nun die Chance, die Zirkuswelt auf eine ganzheitliche

          Weise zu erleben und zu erfahren. Herzlichen Dank gilt dem Schulförderverein und dem Kreis

          Weimarer Land, deren finanzielle Unterstützung dieses Zirkusprojekt erst ermöglicht hat. Und

          vielleicht gibt es ja sogar den einen oder anderen von ihnen, der zu Ferienbeginn beim Gastspiel von

          Zirkus Krone in Apolda war. So viel Magie und Musik!

          Und was erwartet die neuen Erstkläßler nach dieser fulminanten Schulaufnahme? Auch sie können

          die Autorin Claudia Gliemann am 24. September zur musikalischen Lesereise erleben, dürfen mit Nele

          in dem Buch „Papas Seele hat Schnupfen - Papas bunte Brücke“ noch einmal in die Zirkuswelt

          eintauchen und sehen, wie Neles Papa sich beim Gesundwerden wieder eine bunte Brücke in seiner

          Seele baut, wer ihm hilft und wo er bereits wieder stark genug ist, vieles allein zu schaffen.

        • Regelung zur Hausaufgabenzeit

        • Das Hausaufgabenzimmer ist geöffnet: 

          11:40 Uhr bis 14:00 Uhr

          Montag:                 Klassenraum.2b             

          Dienstag:               Klassenraum.2a

          Mittwoch:               Klassenraum.2a

          Donnerstag:          Klassenraum.2b 

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